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WTTC |
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Inhalt |
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| Entwicklung einer grenzübergreifenden Warn- und Alarmplanung für das Einzugsgebiet des Neman / Nemunas |
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Inventarisierung Störfallpotential |
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TA 3: Um einen Überblick und eine Bewertung des vorhandenen Gefährdungspotenzial im Einzugsgebiet des Neman/ Nemunas zu erhalten, führten die lokalen Experten eine modellhafte Erfassung der störfallrelevanten industriellen Aktivitäten durch. Dazu wurde eine Erfassungsmatrix erarbeitet, mit Hilfe derer 15 Betriebe je Zielland modellhaft erfasst wurden. Die Bewertung erfolgte mit Hilfe der „Water-Risk-Index- Methode“. Auch wenn diese Methode nur eine überschlägige Abschätzung des Störfallpotenzials leisten kann, war sie zur Kategorisierung des Gefährdungspotenzials und zur Identifizierung der Betriebe mit einem hohen Gefährdungspotenzial gut geeignet. Bei Anwendung dieses Kriteriums „WRI > 5“ für eine hohe Gefährdung, erfasste Weißrussland - einen (Groß-) Betrieb, Litauen - sechs Betriebe und die Russische Föderation (Kaliningrader Gebiet) - zwei Betriebe mit jeweils hohem Gefährdungspotenzial. Das Erfassen der Betriebe mit relevantem Wassergefährdungspotenzial soll neben der Erstellung regionaler Alarmpläne helfen, die Störfallvorsorge im Einzugsgebiet des Neman/ Nemunas dauerhaft zu verbessern.
Der WRI ist der dekadische Logarithmus der Summe der WGK-3-Äquivalente von den auf dem Betriebsgelände permanent vorhandenen wassergefährdenden Stoffen.
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